Yoo, was geht? Ich hoffe es geht euch gut und hattet eine gute Woche. Heute möchte ich direkt mal in ein tieferes und sehr wichtiges Thema reingehen, was ich von Gott aufs Herz gelegt bekommen habe. Das Thema worüber ich heute reden möchte ist wie wichtig es ist vor Gott sein Herz zu öffnen.
Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der es für viele Menschen wichtiger geworden ist, sich um oberflächliche Dinge zu kümmern oder sich damit zu befassen. In einer Zeit, in der Social Media präsenter denn je ist, gewinnt es mehr an Aufmerksamkeit, wie man äußerlich aussieht, was man trägt oder was man auf seinem Social Media Account postet. Doch während Menschen auf Social Media oder allgemein in ihrem Leben etwas zeigen oder leben, was sie in Wirklichkeit gar nicht sind, kämpfen sie mit ihren Problemen oder Situationen, die sie selbst niemals äußerlich oder öffentlich zeigen würden, weil sie Angst davor haben, wie die anderen Menschen darauf reagieren könnten oder was sie dann über die Person denken. Doch was hat das jetzt damit zu tun, Gott sein Herz zu öffnen?
Ich habe den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, die genau dieselbe Angst davor haben oder die sich nicht trauen, ihre Probleme, Gedanken, Gefühle oder Kämpfe vor Gott zu bringen. Viele denken, dass die eigenen Gefühle Gott nicht interessieren oder Gott die Gefühle nur außen vor stehen lässt, wobei es das komplette Gegenteil ist, wie Gott über deine Gefühle und Gedanken nachdenkt. Das perfekte Beispiel dafür ist König David aus dem Alten Testament. König David hat jede Gefühlslage in seinem Leben erlebt: Freude sowie Trauer, Mut sowie Angst, Sieg sowie Niederlage, Zielstrebigkeit sowie Planlosigkeit. König David hat diese Emotionen, Gedanken und Gefühle jedoch nicht für sich selbst behalten oder vor Gott versteckt, sondern hat das alles im Gebet vor Gott gebracht. Und auch wenn König David versucht hätte, das alles vor Gott zu verstecken, hätte Gott trotzdem gewusst, was in seinem Herzen vorgeht.
Psalm 139 bestätigt diese Tatsache voll und ganz wie wir in einigen Versen lesen können: „HERR, du hast mich erforscht und kennst mich ´ganz genau`.
Wenn ich mich setze oder aufstehe – du weißt es; meine Absichten erkennst du schon im Voraus. Ob ich gehe oder liege, du siehst es, mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Ja, noch ehe mir ein Wort über die Lippen kommt, weißt du es schon genau, HERR.“ (Psalm 139,1-4 NGÜ).
Und auch wenn Gott schon weiß, was wir denken oder was wir fühlen, möchte er das wir es ihm sagen und vor ihm bringen: „Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.“ (Philliper 4,6 NGÜ).
Gott ist an dir interessiert. Gott interessiert sich nicht nur für deine „gläubige“ Seite, sondern für jeden einzelnen Bereich in deinem Leben, selbst in den Bereichen, wo du selber denkst: „Boah, das ist schon so schlimm, es ist schon fast unmöglich, dass sich da was ändern wird.“
Ich möchte dich echt dazu ermutigen, in ein ehrliches Gebet reinzugehen, in dem du Gott wirklich alles sagst, was auf deinem Herzen liegt, wirklich jedes einzelne Detail. Denn Gott ist ein liebender Vater, der dich von ganzem Herzen liebt, egal ob du denkst, dass du es verdient hast oder nicht.


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